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der Kategorie "Mitreisende" berichten andere Personen von ihren
Erlebnissen mit luziden Träumen und ausserkörperlichen Erfahrungen. Der nachfolgende Bericht stammt von meinem Freund, der schon viel über diese Themen gehört und kürzlich sein erstes Buch über luzides Träumen gelesen hat.
Ich träumte davon, wie ich einen Auftritt als Free-Style-Komiker hatte. Die einzelnen Szenen, die Farben und die Interaktion mit dem Publikum waren sehr intensiv und lebendig. Im Anschluss an den Auftritt lief ich einen Weg entlang und plötzlich kam mir der Gedanke, ich könne luzid sein. Ich nahm meine Umgebung genau unter die Lupe und konzentrierte mich auf Schilder und Plakate, die sich auf beiden Seiten des Weges befanden. Ich versuchte, diese zu lesen und fokussierte auf die Schrift. Den Text wollte ich mir unbedingt für nach dem Aufwachen merken. Die Buchstaben waren gestochen scharf und je mehr ich mich konzentrierte, desto klarer wurden sie. Dennoch konnte ich keine ganzen Wörter erkennen. Ich bewegete mich wie in Zeitlupe um nur ja nicht die Kontrolle zu verlieren. Mir kam der Gedanke, mich umzudrehen um den bereits zurückgelegten Weg zu betrachten. Mir war in dem Moment eingefallen, dass man sich in Träumen (bzw. als Realitätstest im Alltag) immer fragen sollte, was man zuvor gemacht hat und wie man in die Situation, in der man sich gerade befindet, gekommen ist. Beim Versuch mich zu drehen, wurde die Traumwelt instabil und ich schaute schnell wieder geradeaus. Ich lief weiter meines Weges und dachte an Christine, der ich dieses Erlebnis nach dem Aufwachen unbedingt erzählen wollte. Kaum war sie mir in den Sinn gekommen, befand sie sich schon neben mir. Wir liefen gemeinsam den Weg entlang und ich fragte Christine "Sind wir luzid?". "Hm, das könnte sein." war ihre Antwort. Wir liefen weiter und ich überlegte, ob wir nun luzid waren oder nicht. Schliesslich gelangten wir zu einer Wohnanlage, die wir betreten wollten. Bevor es dazu kam, tauchte ein glatzköpfiger Mann auf und versuchte Christine wegzuziehen. Ich hatte den Eindruck, es gefiel ihm nicht, dass wir luzid waren und er wollte uns von etwas abhalten, wahrscheinlich vom Betreten des Gebäudes. Ich lief dem Mann hinter her und versetzte ihm einen gehörigen Schwinger auf die Nase. Schliesslich war das hier ein Traum und ich wollte nicht, dass er Christine wegzog. Als wir den Mann losgeworden waren, betraten wir das Gebäude und ich fragte Christine erneut "Sind wir luzid? Sollen wir vielleicht den luziden Test machen?". "Welche denn?" fragte Christine. "Na den mit dem Nase zu halten und atmen" erwiderte ich. Dann hatte ich aber Sorge, dass es nicht funktionieren und wir aufwachen würden. Das wollte ich nicht, denn dann wäre der luzide Traum ja vorbei. Allzu lange konnte ich die Aufmerksamkeit jedoch nicht mehr halten und kurz darauf erwachte ich.
Huhu :)
AntwortenLöschenund was ist mit Christine, hatte sie den selben Traum?
Bzw. das ist es, was ich nicht ganz verstehe - die anderen Personen im Traum, sind diese nur in "meinem" Traum od. sind gemeinsame Träume real?
LG Babi
Hallo Babi,
Löschendanke für deinen Kommentar. Ich konnte mich an dem Morgen leider nicht erinnern, ob ich etwas Ähnliches geträumt hatte. Personen in Träumen sind fast immer Projektionen des Träumenden. Es kann aber auch vorkommen, dass zwei Personen dasselbe oder etwas Ähnliches träumen und somit einen gemeinsamen Traum erleben.
Liebe Grüsse,
Christine