Letzte Nacht war ich länger wach gelegen und als ich schliesslich wieder eindämmerte, hatte ich plötzlich das Gefühl, dass sich mir jemand oder etwas näherte. Ich hörte Stimmen, es schienen die meiner Eltern zu sein und sie redeten beide gleichzeitig. Obwohl ich die Worte verstehen konnte, war es mir nicht möglich zu erfassen, was sie sagten. Ich wusste, dass weder mein Vater noch meine Mutter bewusst astral reisen konnten und fragte mich, ob das nun wirklich sie waren oder vielleicht andere Personen oder Wesen, die sich als meine Eltern ausgaben. Ich fühlte mich in der Situation nicht wohl, es war als würde ich bedrängt, als würde an mir gezogen und Druck auf mich ausgeübt. Ich wehrte mich und rief „Was soll das? Was wollt ihr? Geht weg!“. Leider konnte ich nicht verstehen, was daraufhin gesagt wurde. Nach einigen Minuten des Kampfes beruhigte ich mich und mein Widerstand liess nach.In diesem Moment verstummten die Stimmen und ich schwebte genau in der Position in der ich war, leicht schräg auf dem Rücken liegend, den Kopf leicht zur Seite gedreht und die Arme über dem Körper verschränkt nach oben, bis ich mich ca. 1m über meinen physischen Körper befand. Ich tat überhaupt nichts dazu, dass dies geschah, es schien vielmehr automatisch abzulaufen. Wie auf einer Schiene schwebte mein Astralkörper, der sich immer noch in genau der gleichen Haltung wie mein physischer Körper befand, um 90° zur Seite, senkte sich dann ab bis er sich ca. 20cm über dem Boden befand und bewegte sich Richtung Haustüre. Während dieser ganzen Zeit konnte ich meine Wohnung gestochen scharf wahrnehmen und erst als ich mich bei der Türe befand, rollte ich mich auf den Bauch und schien selbst das Zepter zu übernehmen und den automatisierten Ablauf damit zu beenden. Ich wollte durch die Türe hindurch, verharrte kurz und sammelte meine Konzentration, damit es mir auch gelingen würde und ich nicht in eine andere Dimension wechselte. Es funktionierte und ich war nach dem Durchtritt der Türe vor dem Haus, die Landschaft sah genauso aus, wie sich sie kenne und ich konnte weiterhin alles in bester Klarheit wahrnehmen. Ich umrundete das Haus und flog anschliessend länger über die Landschaft. Es folgten einige Szenen, die ich nicht in die Wachwelt hinüber retten konnte aber es gab dann noch eine Episode, in der ich mich in einer schönen Naturlandschaft befand ausserhalb von einem Gebäude, dass wie ein Wohnhaus aussah. Die Türe wirkte etwas alt und modrig, der Rest des Hauses machte einen modernen Eindruck. Bei mir war eine Person, ich kann aber nicht sagen wer es war noch ob ich die Person kannte und sie schlug vor, ob wir durch die Türe gehen. „Also gut, gehe ich mit…“ dachte ich. Gemeinsam durchdrangen wir die Türe. Wir gelangten in einen kleinen fensterlosen Raum, in dem ein alter einfacher Tisch stand an dem zwei Männer sassen. Es wirkte wie eine alte verratzte Kneipe und der Raum erschien mir wie aus einer anderen, lange vergangenen Zeit. Kaum waren wir dort, dachte ich „Oh nein, jetzt bin ich schon wieder hier…“. Es war offensichtlich nicht das erste Mal, dass ich in dem Raum gelandet war und ich wollte hier überhaupt nicht sein. Hätte ich gewusst, dass die Türe in diesen Raum führte, wäre ich nicht durch sie hindurchgegangen. Was der Grund meiner Abneigung war und um was es in dieser Szene ging, wusste ich leider nicht. Umgehend verliess ich den Raum und befand mich wieder draussen in der Natur, wo die Sonne schien und ich mich gleich viel wohler fühlte. Während ich mich sammelte und froh war, diesen unwirtlichen Raum so schnell wieder verlassen zu haben wie ich ihn betreten hatte, kam ein Dachs des Weges gerannt. Er lief genau in meine Richtung, ich streckte meinen Arm aus, griff nach ihm und fragte entrüstet: "Was soll das? Warum bin ich nun schon wieder an diesen Ort gelangt?". Der Dachs grinste und antwortete: „Manchmal sind die Dinge nicht so schlimm, wie sie aussehen.“ „Sehr witzig…“ dachte ich und liess ihn wieder laufen. Wie ich mich erinnere, hatten die Worte des Daches bewirkt, dass ich den Raum anschliessend wieder betrat aber leider weiss ich nicht mehr, was dann folgte.
0 Kommentare
Kommentar veröffentlichen
Vielen Dank für deinen Kommentar! Er wird demnächst frei geschaltet.