Ich befand mich zu
Besuch bei einer Bekannten. Sie hatte einen grossen Garten, es war schönes
Wetter und an diversen Stellen im Garten standen Wäscheständer zum Trocknen von
Kleidung. Wir waren zu Mehreren, unterhielten uns und genossen den lauen Sommerabend.
Plötzlich braute sich in der Ferne ein Wetter zusammen. Der Himmel verdunkelte
sich, wurde rabenschwarz und grosse Regenmassen peitschten zu Boden. In
Windeseile lief ich durch den Garten um die Wäsche zusammenzusammeln. Da
ertönte eine Sirene und wir alle wussten: Jetzt ist es soweit! Instinktiv
liefen wir in Richtung Haus, aus allen Ecken und Enden strömten Menschen zu
unserem Haus und zu den Häusern in der Umgebung. Der Klang der Sirene rief bei
mir die Assoziation „Posaunen von Jericho“ hervor, den ich im Zusammenhang mit Endzeitprophezeiungen mal gehört hatte. Ich befand mich nun in einem Beobachterzustand und machte mir so meine
Gedanken zu dieser Situation, während ein anderer Teil von mir genau zu wissen
schien, was zu tun war. "Es würde doch sicher nicht so schlimm werden und ich
könnte vielleicht noch die restliche Wäsche holen..." dachte der eine Teil während
sich der andere Teil fast schwebend wie auf einer unsichtbaren Schiene zum Haus
bewegte. Auch alle anderen schienen wie von Zauberhand geführt ihren
Unterschlupf aufzusuchen. Niemand rannte oder war in Panik. Im Haus
konzentrierte sich der eine Teil von mir intensiv auf eine Art Meditation oder
innere Versenkung, der andere fragte sich, wo wohl meine Eltern sein mochten. Es ging
einen Moment, dann hatten alle gleichzeitig das Gefühl, dass „es“ nun vorbei
war. Wir verliessen die Häuser und trafen draussen auf eine wunderschöne Landschaft und strahlenden Sonnenschein. Alle wirkten glücklich, gesund und um Jahre verjüngt.
Uns wurde gesagt, wir seien aufgestiegen. Ich war etwas skeptisch und meinte,
vielleicht seien wir einfach nur alle gestorben und irgendwo in der Astralebene
gelandet. „Aber schau doch, wir haben doch alle noch einen Körper!“ riefen die
anderen. Und ich musste zugeben, dass die Umgebung immer noch sehr materiell wirkte, einfach etwas höher schwingend als der Ort, an dem wir uns vor dem
Aufstieg befunden hatten. Aus einem Haus sah ich meine Eltern und meine
Schwester kommen. Auch sie waren um Jahre jünger geworden und strahlten
glücklich. Erlebnisberichte und Informationen über ausserkörperliche Erfahrungen, luzide Träume und Begebenheiten aus der Traumwelt Alltag.
Freitag, 14. Oktober 2016
Der Aufstieg
Ich befand mich zu
Besuch bei einer Bekannten. Sie hatte einen grossen Garten, es war schönes
Wetter und an diversen Stellen im Garten standen Wäscheständer zum Trocknen von
Kleidung. Wir waren zu Mehreren, unterhielten uns und genossen den lauen Sommerabend.
Plötzlich braute sich in der Ferne ein Wetter zusammen. Der Himmel verdunkelte
sich, wurde rabenschwarz und grosse Regenmassen peitschten zu Boden. In
Windeseile lief ich durch den Garten um die Wäsche zusammenzusammeln. Da
ertönte eine Sirene und wir alle wussten: Jetzt ist es soweit! Instinktiv
liefen wir in Richtung Haus, aus allen Ecken und Enden strömten Menschen zu
unserem Haus und zu den Häusern in der Umgebung. Der Klang der Sirene rief bei
mir die Assoziation „Posaunen von Jericho“ hervor, den ich im Zusammenhang mit Endzeitprophezeiungen mal gehört hatte. Ich befand mich nun in einem Beobachterzustand und machte mir so meine
Gedanken zu dieser Situation, während ein anderer Teil von mir genau zu wissen
schien, was zu tun war. "Es würde doch sicher nicht so schlimm werden und ich
könnte vielleicht noch die restliche Wäsche holen..." dachte der eine Teil während
sich der andere Teil fast schwebend wie auf einer unsichtbaren Schiene zum Haus
bewegte. Auch alle anderen schienen wie von Zauberhand geführt ihren
Unterschlupf aufzusuchen. Niemand rannte oder war in Panik. Im Haus
konzentrierte sich der eine Teil von mir intensiv auf eine Art Meditation oder
innere Versenkung, der andere fragte sich, wo wohl meine Eltern sein mochten. Es ging
einen Moment, dann hatten alle gleichzeitig das Gefühl, dass „es“ nun vorbei
war. Wir verliessen die Häuser und trafen draussen auf eine wunderschöne Landschaft und strahlenden Sonnenschein. Alle wirkten glücklich, gesund und um Jahre verjüngt.
Uns wurde gesagt, wir seien aufgestiegen. Ich war etwas skeptisch und meinte,
vielleicht seien wir einfach nur alle gestorben und irgendwo in der Astralebene
gelandet. „Aber schau doch, wir haben doch alle noch einen Körper!“ riefen die
anderen. Und ich musste zugeben, dass die Umgebung immer noch sehr materiell wirkte, einfach etwas höher schwingend als der Ort, an dem wir uns vor dem
Aufstieg befunden hatten. Aus einem Haus sah ich meine Eltern und meine
Schwester kommen. Auch sie waren um Jahre jünger geworden und strahlten
glücklich.
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