Nachdem
ich die Phase der vielen missglückten AKEs hinter mir hatte,
gelang es mir einige Male komplett aus meinem Körper auszutreten
und in meinem Zimmer umherzuwandern und zu schweben. Meistens wusste
ich im ersten Moment nie genau, ob ich nun physisch oder nur mit dem
Bewusstsein unterwegs war und mein Test war, wie schon erwähnt,
immer ein Flugversuch. Das Fliegen machte großen
Spaß,
weil es ein Gefühl ist dass man aus dem Leben in der
Materie nicht kennt. Ich inspizierte auch jedes Mal mein Zimmer und
schaute mir die Möbel und Gegenstände an, weil ich sehen
wollte, ob alles genau gleich wäre wie in meinem Zimmer in der
Alltagsrealität. Je mehr ich mich allerdings auf etwas konzentrierte und
es
bewusst anschauen wollte, desto schwieriger war es, es wirklich zu
sehen. Ich hatte den Eindruck, die Dinge besser wahrnehmen zu können,
wenn ich sie nicht direkt fixierte, sondern eher so an ihnen
vorbeischaute. Das lag wahrscheinlich daran, dass das Sehen auf den
Astralebenen anders funktioniert als mit den physischen Augen.
Nachdem ich mehrere Male mein Zimmer erkundet hatte, beschloss ich,
mich nach draußen zu wagen. Ich schwebte durch die Balkontür
in den Innenhof und flog dort ein bißchen umher. Ich hatte dann
den Gedanken, dass ich im Prinzip überall hinfliegen könnte,
wo ich wollte. Gedacht, getan und ich merkte, wie ich in diesem
Moment sehr hoch hinauf flog, das Haus und der Innenhof wurden immer
kleiner unter mir und ich hatte plötzlich das Gefühl schon
sehr weit weg zu sein. Das irritierte mich, ich bekam Angst
und fand mich im Nu in meinem Körper wieder. Als ich aufwachte,
beschloss ich, bei der nächsten Tour keine Angst zu haben und an
einen weiter entfernten Ort zu fliegen.
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