Nachdem ich nun über einige meiner ersten ausserkörperlichen Erfahrungen berichtet habe, werde ich damit beginnen, parallel zu den früheren auch über aktuelle Erfahrungen zu schreiben, die ich jeweils innerhalb der letzten Tage oder Wochen bis maximal vor drei Monaten erlebt habe.
Zwei solche Erfahrungen hatte ich heute vor zwei Wochen, am Vortag und am Tag des Meteoriteneinschlags in Russland. Zur Erinnerung: der Meteoriteneinschlag im Ural ist der bisher grösste dokumentierte Fall eines Himmelsgeschosses, das ein dicht besiedeltes Gebiet traf und dabei erhebliche Schäden anrichtete (ca. 1200 Verletzte, 100.000 Betroffene, 25 Mio. Euro Gesamtschaden). Im Zusammenhang mit meinen nachfolgend geschilderten Erlebnissen möchte ich noch vorausschicken, dass ich mich nicht allzuviel mit Ufos und Aliens beschäftige und diese Themen insofern auch sehr selten bis nie Teil meiner Träume sind (zumindest bisher). Für mich steht zwar fest, dass es ausser der Spezies Mensch unzählige weitere, intelligente Lebenwesen im All geben muss (alles andere wäre unlogisch), aber dies ist kein Thema, mit dem ich mich intensiv auseinandersetze.
Ich hatte also am Vortag des Meteoriteneinschlags folgenden luziden Traum: ich sass in einem
Auto auf der Rückbank mit zwei mir fremden Personen. Wir fuhren durch
die Stadt, in der ich wohne und ich entdeckte plötzlich einen
ausgebrannten, mehrstöckigen Bus, der auf einem Hügel in der Nähe der
Stadt thronte und den Anschein erweckte, als wäre er dort oben extra als
Abschreckung oder Warnung platziert worden. Wir waren völlig perplex
und fragten uns, was da wohl passiert sein mochte.
Das Auto fuhr weiter
und wir bemerkten, wie das Ausmass der Zerstörung immer grösser wurde.
Um uns herum waren die Fensterscheiben in den Gebäuden geplatzt und
einige Wände waren eingesackt, was die Häuser schief und verkeilt
aussehen liess. Irgendetwas musste vorgefallen sein, was eine grosse
Druckwelle erzeugt hatte. Am Himmel bemerkte ich plötzlich ein Ufo, es
sah aus wie eine überdimensionierte Qualle, die langsam durch die Luft
trieb. Als ich es länger anschaute, änderte es seine Form und kam näher.
Mir war es unheimlich, ich wollte ihm nicht länger meine Aufmerksamkeit
schenken und es damit anziehen. So wandte ich mich an die beiden
Mitfahrer und unterhielt mich mit ihnen. Es schien uns am klügsten, das fremde Gebilde einfach zu ignorieren und unsere Aufmerksamkeit bei uns zu behalten.
Am Morgen vor dem Einschlag erlebte ich eine kurze AKE: es gelang mir nach einigem Hin und Her meinen Körper und auch
das Schlafzimmer zu verlassen und ich befand mich draussen vor dem
Dachfenster. Es war noch dämmerig und ich sah viele Sterne am Himmel.
Ein besonders grosser Stern, der wie eine grosse, leuchtende Kugel oder ein Feuerball aussah, zog meine
Aufmerksamkeit an und ich beschloss, zu ihm zu fliegen. Leider erlosch
er in dem Moment und ich brach den Flug ab. Ich blieb auf dem Hof,
unschlüssig was ich tun könnte. Da tauchte plötzlich eine junge Frau
auf, die ich zu kennen schien, denn wir begrüssten uns freudig und
liefen Hand in Hand weiter. Ich überlegte fieberhaft, woher ich sie
kannte aber kam nicht darauf. Auch als ich sie näher anschaute und
versuchte, sie zu fragen, lächelte sie nur und ich konnte die
Aufmerksamkeit nicht halten und landete wieder in meinem Bett. Einige Tage später sah ich meine Nachbarin und im Nachhinein fiel mir plötzlich auf, dass sie es gewesen war, die ich angetroffen hatte. Vielleicht hatte ich sie nicht erkannt, weil sie in der Erfahrung soviel jünger ausgesehen hatte.
Nun gehe ich nicht davon aus, dass hinter dem Ereignis in Russland eine fremde Macht mit Ufos und Aliens steckt. Ich interpretiere den luziden Traum eher so, dass ich von einer "unbekannten, noch nie da gewesenen, Bedrohung aus dem All" träumte, "die massive Schäden anrichtete" und dies übersetzte ich im Traum mit dem Anblick eines Ufos. (Sollte jedoch tatsächlich eine fremde Macht dahinterstecken, dann würden wir Menschen uns, ganz meinem Traum entsprechend, nicht weiter darum kümmern sondern unsere Aufmerksamkeit "bei uns behalten", was evtl. in Anbetracht der Übermacht sowieso die einzige Option wäre...). Was die kleine AKE anbelangt, so fliege ich zwar immer wieder durch die Gegend, zu einem Stern bin ich aber noch nie gereist. Und dass gerade eine leuchtend grosse Kugel, die dann wenige Sekunden später verlosch, Thema der Erfahrung war, brachte ich sofort mit dem Meteoriteneinschlag in Verbindung, als ich wenige Stunden später im Internet davon las.
Links:
süddeutsche.de
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