Sonntag, 22. Dezember 2013

Übergang ohne Wahrnehmungsbruch

Nachfolgend berichte ich wieder von einer länger zurückliegenden Erfahrung. Wer diese Erfahrungen zusammenhängend lesen möchte, um zu sehen, was ich der Reihe nach erlebt habe, kann auf die Kategorie "Frühere Erfahrungen" klicken und erhält dann zeitlich sortiert die entsprechenden Einträge.  

Ab Herbst 2007 erlebte ich immer wieder die Situation, dass ich meinen Körper direkt aus dem Wachbewusstsein heraus verlassen konnte. Ich lag im Bett aber anstatt einzuschlafen oder wegzutreten, bemerkte ich, wie meine Glieder immer schwerer wurden und ich das Gefühl hatte, als legte sich eine Decke aus Energie über mich, die meinen Körper unbeweglich machte. Einen kurzen Moment später gelang es mir dann problemlos meinen Körper zu verlassen. Ich konnte einfach von ihm wegschweben und befand mich dann in meinem Zimmer. Bei all den Erfahrungen zuvor war ich erst einmal eingeschlafen, hatte also das Bewusstsein verloren, träumte ein bißchen und "erwachte" dann in einem Zustand, der mich erkennen liess, dass ich meinen Körper verlassen konnte. Jetzt gelang der Ausstieg ohne diese Wahrnehmungsbrüche. Allerdings schaffte ich es in den meisten Fällen nicht, mein Zimmer zu verlassen und auch meine Sicht war häufig nicht besonders gut. Relativ schnell wurde ich dann wieder in meinen Körper zurückgezogen. Bei einer dieser Gelegenheiten konnte ich dann aber doch eine kleine Reise unternehmen. Ich befand mich im Haus meiner Eltern, lag im Bett und anstatt einzuschlafen merkte ich plötzlich, wie ich mich vom Körper lösen konnte. Ich lief durchs Zimmer zum Fenster und flog hinaus. Über mir blitzten tausend Sterne, unter mir lag das dunkle Dorf. Ich wusste nicht so recht, was ich machen könnte und da ich gar nichts tat, hatte ich kurz einen Blackout (bzw. Wahrnehmungsbruch) und befand mich, als ich zu mir kam, auf einer weiten, kargen, dunklen Ebene. Ungefähr in der Mitte der Ebene war ein Pfahl mit einer Querstange, auf der ein Rabe saß. Die Stimmung war unheimlich und düster, sehr dunkel und irgendwie neblig. Es herrschte eine zeitlose, grenzenlose Atmosphäre und ich fragte mich, ob das vielleicht eine Ebene sein könnte, wo man hingelangt wenn man stirbt. Und obwohl ich noch bei gutem Bewusstsein war, wollte ich diese Ebene nicht so gerne weiter erkunden. Ich entschloss mich zur Rückkehr und fiel in den Schlaf.

2 Kommentare

  1. Hallo, Christine und frohe Weihnachten, das sind ja spannende Erlebnisse. Mir ist eine Frage gekommen: Woran merkst Du denn, wenn Du bereit bist, Deinen Körper zu verlassen?
    LG, Uwe

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    1. Hallo Uwe,
      danke, das freut mich. Ich merke es daran, dass mein Körper immer schwerer wird und sich gleichzeitig die Energie darin erhöht. Ich denke, der Körper fällt dann in die Schlafstarre und da ich selbst aber wach bzw. bei Bewusstsein bleibe, kann ich dann den Körper verlassen. Es kommt der Moment, in dem ich ganz genau spüre, dass eine Loslösung vom physischen Körper möglich ist und es läuft im Grunde automatisch ab. Ich muss gar nicht viel tun dabei, ich darf es einfach nicht sabotieren. :-)
      Ich wünsche dir auch noch einen schönen Weihnachtstag!
      Viele Grüsse, Christine

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