In
der Kategorie "Mitreisende" berichten andere Personen von ihren
Erlebnissen mit luziden Träumen und ausserkörperlichen Erfahrungen.
Gerne können hierzu auch Fragen und Kommentare verfasst werden, um die
Erfahrungen gemeinsam zu interpretieren und besser zu verstehen. In der
nachfolgenden Erfahrung berichtet Marc, der sich seit einigen Jahren mit
diesen Themen beschäftigt, von einem spannenden Erlebnis.
Gegen 14:00 Uhr legte ich mich für ein Mittagsschläfchen ins Bett, wo
ich noch bis ca 15:00 Uhr wach auf dem Rücken liegen blieb. Dann drehte
ich mich auf die Seite, schlief ein und versank in Trübträume.
Irgendwann befand ich mich im Traum in einem großen Garten wo ein
blühender Kirschbaum war. Irgendwie erkannte ich, dass ich träumte und
schwang mich sogleich in die Luft um zu fliegen. Es klappte problemlos
und ich flog mehrere Loopings. Dabei wachte mein Körper leider gleich
wieder auf. Zum Glück schlief er bald wieder ein und ich wurde mir auf
einmal bewusst dass ich astral im Körper im Bett lag. Ich schwebte aus
ihm heraus und stand neben dem Bett. Als ich bemerkte, dass mein
Astralzustand relativ stabil war, drehte ich mich zu meinem Körper um,
damit ich ihn anschauen könnte. Ich sah aber zunächst nichts. Deshalb
wandte ich mich zum Fenster, um durchs Fenster ins Freie zu gelangen,
aber es funktionierte nicht. Da konnte ich auf einmal neben dem Fenster
das Bett sehen, auch die Bettdecke. Aber an der Stelle, wo mein Körper
hätte sein müssen war nix zu sehen. Allerdings lag die Decke nicht flach
auf dem Bett sondern sie war gewölbt und bewegte sich ab und zu etwas,
so als ob jemand darunter liegen würde. Es sah aus, als läge mein
Körper tatsächlich da im Bett, aber er war für mich nicht sichtbar. An
der Seite der Decke hing ein weißes Taschentuch mit rotem Aufdruck, das
ich zusammenfaltete und in die „Hosentasche“ meines Astralkörpers
steckte, um es als Beweisstück mit in die Alltagsrealität zu nehmen.
Danach ging ich aus der Türe hinaus in den Flur und bemerkte eine mir
unbekannte Person, die auf der Treppe saß. Ich begrüßte sie mit „Hallo“
und sie sagte etwas zu mir, mit dem ich nichts anfangen konnte. Ich
zuckte die Achseln und ging den Flur entlang weiter zum Esszimmer.
Währenddessen überlegte ich, was ich als nächstes im Astralzustand
anstellen könnte. Mir fiel ein, dass ich mir einmal vorgenommen hatte,
Astralbewohner über alles Mögliche zu befragen. Im Esszimmer traf ich
dann auf einen spirituellen Lehrer, der sich mit seinen Schülern
unterhielt, die um ihn versammelt waren. Ich wollte ihm eine Frage
stellen, traute mich aber nicht, seine Unterhaltung zu stören und ihn zu
unterbrechen. Deshalb schaute ich mich weiter im Esszimmer um. Auf
einem Tisch standen verschiedene Desserts, z. B. Waffeln mit
Erdbeermarmelade und eine gelbe Frucht mit Schokoladensoße und
Puderzuckergebäck. Letzteres nahm ich mir und biss genussvoll hinein.
Dabei wachte mein Körper leider auf. Da ich nun wieder zurück in die
Alltagswelt gelangt war, suchte ich sogleich nach dem Beweisstück, dem
Taschentuch, in meiner Hosentasche: Leider habe ich es nicht gefunden.
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