Mittwoch, 4. Dezember 2013

Mitreisende: Entdeckungstrip durch die Wohnung

In der Kategorie "Mitreisende" berichten andere Personen von ihren Erlebnissen mit luziden Träumen und ausserkörperlichen Erfahrungen. Gerne können hierzu auch Fragen und Kommentare verfasst werden, um die Erfahrungen gemeinsam zu interpretieren und besser zu verstehen. In der nachfolgenden Erfahrung berichtet Marc, der sich seit einigen Jahren mit diesen Themen beschäftigt, von einem spannenden Erlebnis.

Gegen 14:00 Uhr legte ich mich für ein Mittagsschläfchen ins Bett, wo ich noch bis ca 15:00 Uhr wach auf dem Rücken liegen blieb. Dann drehte ich mich auf die Seite, schlief ein und versank in Trübträume. Irgendwann befand ich mich im Traum in einem großen Garten wo ein blühender Kirschbaum war. Irgendwie erkannte ich, dass ich träumte und schwang mich sogleich in die Luft um zu fliegen. Es klappte problemlos und ich flog mehrere Loopings. Dabei wachte mein Körper leider gleich wieder auf. Zum Glück schlief er bald wieder ein und ich wurde mir auf einmal bewusst dass ich astral im Körper im Bett lag. Ich schwebte aus ihm heraus und stand neben dem Bett. Als ich bemerkte, dass mein Astralzustand relativ stabil war, drehte ich mich zu meinem Körper um, damit ich ihn anschauen könnte. Ich sah aber zunächst nichts. Deshalb wandte ich mich zum Fenster, um durchs Fenster ins Freie zu gelangen, aber es funktionierte nicht. Da konnte ich auf einmal neben dem Fenster das Bett sehen, auch die Bettdecke. Aber an der Stelle, wo mein Körper hätte sein müssen war nix zu sehen. Allerdings lag die Decke nicht flach auf dem Bett sondern sie war gewölbt und bewegte sich ab und zu etwas, so als ob jemand darunter liegen würde. Es sah aus, als läge mein Körper tatsächlich da im Bett, aber er war für mich nicht sichtbar. An der Seite der Decke hing ein weißes Taschentuch mit rotem Aufdruck, das ich zusammenfaltete und in die „Hosentasche“ meines Astralkörpers steckte, um es als Beweisstück mit in die Alltagsrealität zu nehmen.
Danach ging ich aus der Türe hinaus in den Flur und bemerkte eine mir unbekannte Person, die auf der Treppe saß. Ich begrüßte sie mit „Hallo“ und sie sagte etwas zu mir, mit dem ich nichts anfangen konnte. Ich zuckte die Achseln und ging den Flur entlang weiter zum Esszimmer. Währenddessen überlegte ich, was ich als nächstes im Astralzustand anstellen könnte. Mir fiel ein, dass ich mir einmal vorgenommen hatte, Astralbewohner über alles Mögliche zu befragen. Im Esszimmer traf ich dann auf einen spirituellen Lehrer, der sich mit seinen Schülern unterhielt, die um ihn versammelt waren. Ich wollte ihm eine Frage stellen, traute mich aber nicht, seine Unterhaltung zu stören und ihn zu unterbrechen. Deshalb schaute ich mich weiter im Esszimmer um. Auf einem Tisch standen verschiedene Desserts, z. B. Waffeln mit Erdbeermarmelade und eine gelbe Frucht mit Schokoladensoße und Puderzuckergebäck. Letzteres nahm ich mir und biss genussvoll hinein. Dabei wachte mein Körper leider auf. Da ich nun wieder zurück in die Alltagswelt gelangt war, suchte ich sogleich nach dem Beweisstück, dem Taschentuch, in meiner Hosentasche: Leider habe ich es nicht gefunden.

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