Heute morgen träumte ich lange Zeit luzid. Ich erlebte viel, meine Bewusstheit war jedoch unterschiedlich hoch und ich konnte letztendlich nur ein Erlebnis in chronologischer Reihenfolge mit in die Wachwelt hinüberretten. Dieses Erlebnis war jedoch um so eindrücklicher und ich erwachte mit einem Hochgefühl. In besagter Sequenz befand ich mich in einer Urlaubsgegend in der Aussenanlage eines Hotels. Man konnte den Strand in der Ferne sehen und es tummelten sich viele Leute auf Liegestühlen in der Nähe verschieden grosser Swimming Pools. Ich war davon ausgegangen, man könne mich nicht sehen und flog teilweise relativ nah an die Leute heran. Plötzlich sprach mich eine Frau an, um die 50 Jahre, elegant, in einem Liegestuhl sitzend: "You're really well connected!" Ich war total perplex, dass sie mich wahrnehmen konnte und fragte sinnigerweise, ob sie mich sehen könne woraufhin sie lachte und nickte. "Können mich denn alle hier sehen?", fragte ich und erfuhr, dass dem so war. Daraufhin entschuldigte ich mich direkt für meinen Aufzug, da ich ein Schlaf-T-shirt und eine Jogginghose trug. Den Kleiderwechsel bzw. das Kleider visualisieren hatte ich noch nicht so im Griff. Sie lachte, winkte ab und meinte dass mich viele hier beneiden würden und gerne so gut verbunden wären wie ich. Im Verlauf unserer Unterhaltung erfuhr ich, dass sie Dina Danaya Dubin hiess (der mittlere Name könnte auch Dunaya, Dunya oder Danya gewesen sein). Kurz darauf gab es einen Szenewechsel und ich landete an einem anderen Ort. Später traf ich jedoch wieder auf Dina und sprach sie an "hey, wir kennen uns doch, du bist doch Dina Danaya Dubin!"
Wir redeten von der Urlaubsgegend und ich fragte sie, wie man dort hin käme bzw. sagte, es sei schade, dass wir nun nicht mehr dort seien. Sie erwiderte, dass wir dort wieder hinfahren könnten, es sei kein Problem. In ihrer Wohnung war auf einmal ein grosser Bildschirm, Dina schien diesen visualisiert zu haben. Auf dem Bildschirm erschien in 3D der Innenraum eines Gefährts, ähnlich wie in einem Flugzeug oder Raumschiff. Es waren auf einmal auch noch einige andere Leute da, ebenfalls eine Frau die damals beim ersten Treffen neben Dina im Liegestuhl gesessen hatte, etwa im selben Alter, relativ gross mit blonden schulterlangen Haaren. Wir liefen auf den Bildschirm zu und stiegen in das Gefährt ein. Es gab sehr viele Plätze und wir belegten gar nicht alle, zwischenzeitlich waren wir eine Gruppe von etwa 10 Leuten. Mir kam die Anordnung der Sitze nun eher wie in einem Kino vor, es gab einen 90° Winkel und ich sass auf der Seite, quasi wie in der Loge. Wir hatten also Platz genommen, es kann auch sein dass wir uns anschnallten. Dann wurde es dunkel und auf der Leinwand erschienen Blitze, Muster und Lichteffekte. Plötzlich nahm ich mich in meinem Körper im Bett liegend wahr, sah jedoch immer noch den Bildschirm vor Augen und was sich dort abspielte. Ich hörte zudem Töne und spürte Vibrationen. Ich musste sofort an den Zirbeldrüsen-Workshop denken, denn dort hatte ich von genau diesen Vorgängen gehört und die visuellen Effekte waren anhand eines Filmes dargestellt worden. Dann bemerkte ich, wie an meinem Körper Manipulationen vorgenommen wurden. Es war, als ob meine Arme und Beine mechanisch bewegt wurden. Ich fühlte mich wie in einer Schiene liegend und Teile meines Körpers wurden auf technische Art zurechtgerückt und eingestellt. All das geschah im Dunkeln. Kurz darauf war die Fahrt in dem Gefährt vorbei, wir konnten aussteigen und waren nun wieder in der schönen Urlaubslandschaft. Die anderen sagten: "Toll, dass du mitgekommen bist." und ich erwiderte, ich hätte schon etwas Schiss gehabt als es dunkel geworden sei in unserem Gefährt. Sie nickten lachend und und meinten "ja, das ist es eben, da braucht man schon etwas Mut."
In der Urlaubslandschaft gab es nicht nur Strände und Natur sondern auch viele grosse, luxuriös eingerichtete Gebäude. In einer Szene lief ich mit der Kollegin von Dina einen Gang entlang, wir befanden uns in einem Hotel oder Konferenzcenter. Ich setzte an um eine Frage zu stellen aber bevor ich etwas sagen konnte, legte sie mir die Hand auf den Arm, verzog das Gesicht und sagte "Frag es nicht.". Ich beeilte mich zu sagen, "Nein, nein, ich will nicht fragen ob Dina und ich uns aus der Alltagsrealität kennen oder gar befreundet sind ich wüsste einfach gerne ob wir in der gleichen Zeit und Realität inkarniert sind und uns theoretisch begegnen könnten". Sie nickte, gab mir aber zu verstehen, dass ich nicht versuchen sollte Dina in der Realität ausfindig zu machen. Es würde nichts bringen (Nach dem Aufwachen fiel mir sofort eine Frau ein, mit der ich über meine Arbeit immer wieder zu tun habe. Das Alter und die elegante Art würden passen aber ich hatte nie den Impuls verspürt, sie näher kennenlernen zu wollen). Wir waren im Folgenden noch in einer Art Konferenzzimmer und besuchten einen Kurs, vermutlich einen Sprachkurs. Es gab auch einen Bildschirm vorne und es lief eine Sendung, ähnlich wie Nachrichten. Zu Beginn war der Titel eingespielt worden, es klang so ähnlich wie "mit oder durch CNN" und mir wurde klar, dass es eine Simulation war um die Umgebung hier möglichst Erdengetreu nachzustellen. Erstaunt war ich auch über die Tatsache, dass es an diesem Tag geregnet hat. Ich fand es komisch, dachte wir wären in so einer Art kreierten Urlaubswelt für Astralreisende. Wieso sollte es dort regnen? Womöglich sollte aber eben auch das Wetter möglichst realitätsnah sein. So verbrachten wir diesen Regentag im Haus bei unserem Kurs. Bevor ich erwachte überlegte ich mir noch, was ich den anderen für einen Namen nennen könnte, wenn sie mich danach fragen würden. Mir fiel sofort ein Phantasiename aus meiner Kindheit ein, damals hatte ich eine imaginäre Freundin die einen exotischen Namen trug. Ich war jedoch unschlüssig ob dies der passende Traumname für mich sei und erwachte.
0 Kommentare
Kommentar veröffentlichen
Vielen Dank für deinen Kommentar! Er wird demnächst frei geschaltet.