Sonntag, 26. Juli 2015

Worauf es nach dem endgültigen Verlassen des physischen Körpers ("Tod") ankommt...

Als ich klar werde, befinde ich mich in einer Art grauen Masse und weiss nicht, wo oben und unten ist. Mir kommt der Gedanke, dass ich mich "nach oben" bewegen muss und ich spüre instinktiv, in welche Richtung es geht. Ich mache Schwimmbewegungen und bewege mich ganz langsam vorwärts. Es ist, als ob ich in einem zähen Brei umherschwimme. Meine Sicht ist anfangs noch trüb, wird jedoch von Moment zu Moment klarer und mir wird gleichzeitig bewusst, dass ich mich in der unteren Astralebene befinde. Mir fällt der dunkle energetische Gürtel ein, der auf feinstofflicher Ebene um die Erde herum liegt und der entstanden ist durch all das Leid, das auf der Erde seit ihrem Anbeginn geschehen ist und weiterhin geschieht. Ich erinnere mich, dass ich kürzlich wieder von diesem Gürtel gehört habe in einem Interview mit dem Psychologen Ulrich Kramer, der die Technik des MindWalking entwickelt hat. Diese dient der Lösung und Heilung grundlegender Blockaden, Schwierigkeiten etc. und bringt dabei Erkenntnisse und Erinnerungen der Klienten an frühere Leben sowie auch an die Zeit zwischen Inkarnationen ins Bewusstsein. Es ging in dem Interview u.a. darum, was Sterbende nach Verlassen des Körpers erleben und bei den untersuchten Fällen zeigte sich, dass kein einziger Klient einen Lichttunnel gesehen oder von bereits verstorbenen Verwandten oder Schutzengeln etc. abgeholt wurde, wie das von unzähligen Nahtoderlebnissen weltweit bekannt ist
Im Gegensatz dazu befanden sich die Klienten von Herrn Kramer nach dem Tod neben ihren Körpern auf der irdisch-feinstofflichen Ebene, die sie alle früher oder später verliessen, indem sie nach oben entschwebten. Viele berichteten davon, dass sie bei diesem Vorgang des Entschwebens schliesslich in einer dunklen Masse landeten und dort ihr Bewusstsein verloren.
Ich scheine mich im Moment in dieser Masse zu befinden und während ich mich langsam und vorsichtig durch Schwimmbewegungen vorwärts bewege und meine Sicht immer klarer wird, fallen mir dunkle Gebilde in der grauen Masse auf, die in einiger Entfernung von mir umher dümpeln. "Bloss keine Aufmerksamkeit erregen...", denke ich mir, "...und nicht in Panik geraten, sonst ziehe ich sie damit an". Mir fällt ein, dass ich auch bei Robert A. Monroe ("Der Mann mit den zwei Leben") davon gelesen habe, dass er sich, nachdem er sich vom Körper gelöst hatte, immer wieder in einer dunklen Masse befand, durch die er versuchte so unfauffällig wie möglich hindurchzuschweben, da er ansonsten Wesen/Energiegebilde anzog, die wie Fische auf ihn zuschwammen und sich an ihm verhakten. Wenn das passierte, bekam er sie nicht mehr los und die einzige Lösung war, zurück in den Körper auf die physische Ebene zu gehen und einen neuen Versuch zu starten. So versuche auch ich, mich möglichst unauffällig zu verhalten, während ich weiter auf das Ende dieser grauen Masse zusteuere. Mit einem Mal habe ich es geschafft und befinde mich in klarer Luft, um mich herum schweben wunderschöne Blüten und bald komme ich zu einer traumhaften Naturlandschaft. Ich bin umgeben von Seen, Inseln und grünen Wäldern. "Endlich auf der mittleren Astralebene..." denke ich mir und bin erleichtert. Nach dem Erwachen kommt mir diese Sequenz vor wie eine Anleitung oder Übung dafür, was nach dem Tod bzw. dem endgültigen Verlassen des physischen Körpers zu tun und zu beachten ist. Gelingt es nicht, bei Bewusstsein zu bleiben, während man entschwebt und in den dunklen Energiegürtel gelangt, passiert es nur zu leicht dass man auf der unteren Astralebene hängen bleibt und von dort aus irgendwann bewusstlos in die nächste irdische Inkarnation startet...und damit eine neue Gelegenheit erhält, es beim nächsten Mal in die mittlere Astralebene zu schaffen.

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