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der Kategorie "Mitreisende" berichten andere Personen von ihren
Erlebnissen mit luziden Träumen und ausserkörperlichen Erfahrungen. Der nachfolgende Bericht stammt von Marc, der bereits hier von einem interessanten Erlebnis erzählt hat.
Ich träumte vor mich hin. Ich war in einem Gebäude und aus einem unerfindlichen Grund legte ich im Traum meinen Zeigefinger auf die Stelle zwischen den Augenbrauen, die mit dem dritten Auge in Verbindung gebracht wird. Es traten Bilder auf, die sehr klar waren und auf denen ich teilweise mich selbst in jungen Jahren wieder erkennen konnte. Ich ließ den Finger auf dem dritten Auge liegen und es traten immer weitere Bildsequenzen auf, die ich auch der Vergangenheit zuordnete, allerdings konnte ich mich selbst nicht mehr entdecken. Die Bilder gingen in einen Film über und ich war verblüfft, dass ich alles so klar und deutlich sehen konnte. Dies ließ mich nachdenklich werden, da ich normalerweise vor dem dritten Auge nur blasse und vage Bilder sehen kann. Deshalb dachte ich mir: das muss ein Traum sein…der Film wurde lebhafter und ich trat in ihn ein...
Ich ging aus dem Gebäude hinaus und befand mich auf dem Bürgersteig neben einer Straße. Es liefen viele Passanten an mir vorbei. Ich erinnerte mich an die Frage, die ich Traumpersonen stellen wollte wenn ich welche treffen würde: In welchem Jahr befinden wir uns gerade? Also sprach ich höflich eine vorbeilaufende Frau an: darf ich sie etwas fragen? Sie antwortete kurz und bestimmt mit nein. Also ging ich weiter und traf kurz darauf eine weitere Frau. Nachdem ich sie wiederum höflich angesprochen hatte und ihr die Frage nach dem Jahr gestellt hatte antwortete sie ausweichend mit einer Gegenfrage: Was glaubst du denn in welchem Jahr wir gerade sind? Ich entgegne, dass ich es nicht wüsste, weswegen ich ja auch fragen würde. Da meinte sie, sie wisse es auch nicht und ging weiter. Nach einer Weile traf ich einen Mann, der mir auf die gleiche Frage mit einem unverständlichen Murmeln antwortete. Da er sogleich weiterging, konnte ich nicht nachfragen. Inzwischen war ich schon ein ganzes Stück entlang der Straße unterwegs gewesen. Kurz vor einer Fußgängerbrücke traf ich ein Paar, auf das ich wiederum zuging und meine Frage stellte. Der Mann antwortete mir freundlich: 20.. (die letzten 2 Ziffern konnte ich nicht verstehen) und hielt mir seine Armbanduhr entgegen (die übrigens ähnlich aussah wie diejenige, welche ich im „realen Leben“ besitze), auf der das Datum zu lesen war. Leider zog er sie so schnell wieder weg, dass ich wieder nur die ersten zwei Ziffern lesen konnte: 20.. Ich fragte ratend nach ob es 2000 ist indem ich auf Englisch buchstabierte: two-zero-zero-zero? Aber er verstand mich nicht und sagte nur: hm? Anscheinend verstand er kein Englisch und ehe ich weiterfragen konnte, entfernte er sich zusammen mit seiner Begleiterin und ich blieb wiedermal ohne eine Antwort zurück. Daraufhin beschloss ich, mich anderen Dingen zu widmen und ging langsam die Fußgängerbrücke hinauf. Weiter über mir, etwas entfernt, sah ich einen Traktor mit einem kutschenähnlichen Anhänger über eine andere Brücke fahren und bemerke, dass der Kutschenanhänger zu schwanken begann und die Brücke hinabstürzte. Ich blieb gelassen, da ich wusste dass es nur ein Traum ist und bemühte mich, den Aufprall gedanklich zu verhindern. Wie es mit der Kutsche weiterging, sah ich nicht, da sich ein Hügel mit Bäumen zwischen mir und der Absturzstelle befand, sodass ich den Aufprall nicht sehen konnte. Es war auch nichts Entsprechendes zu hören. Ich ging weiter die Fußgängertreppe hoch, der Traum lief weiter, aber ab diesem Zeitpunkt hatte ich keine genaue Erinnerung mehr. Der Traum endete mit einem falschen Erwachen, bei dem ich mir aber schon der Luzidität des Traums bewusst war. Nach einer Weile wachte ich „richtig“ auf …
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