Vor einigen Tagen träumte ich, dass ich mit meinem Freund Davide einen Ausflug machte. Wir gelangten zu einem Barfusspfad und
ich sagte: "Komm, lass uns das machen". Davide zog seine Schuhe aus und
rannte los. Auf dem Weg, der zum Barfusspfad führte, wurde Staub aufgewirbelt und ich rief ihm nach,
er solle doch langsamer laufen. Während ich meine Schuhe auszog, kam ein kleines Transportfahrzeug angefahren, das ebenfalls den Weg
entlang fuhr und dabei noch viel mehr Staub aufwirbelte. Wir absolvierten
dann den Barfusspfad, der aus verschiedenen Passagen mit unterschiedlich grossen Steinen, Rasenflächen, Waldboden, Wasserbecken usw. bestand und wanderten anschliessend weiter. Plötzlich wurde
mir bewusst, dass dies ein Traum ist.
Ich stupfte Davide und hielt ihm
triumphierend meine rechte Hand vor sein Gesicht, während ich mit dem
Zeigefinger meiner linken Hand in die Handfläche bohrte und diese dabei
mühelos durchdrang. Davide hatte es gesehen aber drehte sich einfach
weg. Ich liess nicht locker und lief um ihn herum, so dass ich wieder in
sein Gesicht schauen konnte und sagte: "Du, das ist ein Traum. Wir sind
luzid!" Ratlos blickte er mich an. Mir kam die Idee, ein kleines rotes
Herz vor uns in der Luft zu visualisieren. Es gelang und ich sagte:
"Siehst du das Herz? Das habe ich gerade visualisiert." Nun hellte sich
seine Miene auf und der Groschen war gefallen. Er lachte und schaute
sich erwartungsvoll um. "Komm, lass uns fliegen!" Schon schwebte ich ein paar
Meter über ihm und rief ihm von dort oben zu, dass das Fliegen nur mit
Gedankenkraft funktionieren würde und keine rudernden Armbewegungen
notwendig wären. Er startete einen Versuch, jedoch gelang es nicht und
so landete ich neben ihm, stellte mich hinter ihn und legte meinen Arm
um ihn herum. Nun wollte ich zusammen mit ihm losfliegen, schaffte es
aber nicht. So liess ich ihn wieder los, erhob mich erneut in die Lüfte
und griff nach seiner Hand, da es mir vielleicht gelingen würde, ihn
nach oben zu ziehen. Ich weiss nicht, ob wir es schafften. Es gab dann
einen Schnitt und wir befanden uns wieder auf dem Wanderweg und kamen zu
einem grossen Kino, mit vielen abgestuften Sitzreihen, wie in einem
Stadion. Die Leinwand war riesig und ich erkannte eine wunderschöne
Strand- und Meereslandschaft darauf. Wir könnten doch in das Bild einsteigen, dachte
ich mir, und erinnerte mich daran, wie ich schon öfter über Bildschirme
in andere Szenen einsteigen konnte. An dieser Stelle wurde der Traum wieder trüb und ich weiss leider nicht, ob wir die Gelegenheit genutzt hatten, die Urlaubslandschaft zu betreten.
Nach dem Aufwachen fragte ich mich gespannt, ob mein Freund zeitgleich evtl. etwas Ähnliches geträumt hatte. Der Blick auf die Uhr zeigte mir, dass dies eher unwahrscheinlich war, da er um diese Zeit sicherlich auf den Beinen und unterwegs war. Ich freute mich dennoch darauf, ihm von diesem Erlebnis zu erzählen. Als er am Nachmittag spontan bei mir vorbeikam, brachte er mir ein kleines rotes Schokoherz mit. Ich konnte es kaum glauben und erzählte sogleich von meinem Traum. Wir lachten und freuten uns über diese Übereinstimmung.
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