Erlebnisberichte und Informationen über ausserkörperliche Erfahrungen, luzide Träume und Begebenheiten aus der Traumwelt Alltag.
Dienstag, 27. September 2016
Parallele Wahrnehmung
Ich lag auf dem Rücken, die Hände auf dem Bauch und entspannte mich im Versuch nochmals einzuschlafen. Genau in dieser Position gelangte ich in einen Traum. Ich lag nun in einem anderen Bett in einer mir fremden Umgebung und trug auch andere Kleidung. Ich nahm meine Position wahr, die genau gleich war wie die meines im Bette liegenden Körpers und beschloss, nur zu beobachten. Ich konzentrierte mich auf den Moment, nahm intensiv wahr und alles um mich herum wurde gestochen scharf. Mit einem Mal bemerkte ich eine Veränderung und spürte, dass ich kurz davor stand, mich von meinem (Traum-)Körper zu lösen. Auf der Decke auf meinem Bauch, in Höhe meines Nabelchakras, bildete sich eine ringförmige Struktur. Ein kleiner Kreis der sich nach aussen hin weitete, genau so als würde ein Stein ins Wasser geworfen. Es gelang mir nur wenig später bei vollkommener Sicht von meinem Körper weg zu schweben und ich verliess den Raum durch das Fenster. Nach einem kurzen Blackout fand ich mich in einem grauen, wenig einladend wirkenden Treppenhaus wieder. Ich befand mich zwischen zwei Etagen und bemerkte, dass ich unterirdisch war und es hier zur U-Bahn ging. Kurz zögerte ich, ob ich zum unteren oder oberen Gleis gehen sollte. Ich wusste, dass mein Körper im Bett liegt und schläft und ich nachher gleich zur Arbeit müsste. Ich fragte mich, ob ich momentan an einer alternativen Version von mir angeschlossen war, die hier in einer Parallelrealität auf dem Weg zur U-Bahn war. So beschloss ich, weiterhin einfach nur zu beobachten, was geschehen würde. Ich spürte den Impuls, mich zum unteren U-Bahn Gleis zu bewegen. Dort fuhr gerade eine U-Bahn ein und ich stieg ein. Als ich Platz genommen hatte, klingelte mein Handy und ich sah den Namen eines Freundes. Ich nahm ab und hatte grosse Schwierigkeiten zu sprechen. Es war, als würde ich jeden Moment einschlafen. Ich war drauf und dran zu sagen, „du, ich erlebe gerade eine ausserkörperliche Erfahrung und gleichzeitig telefoniere ich mit dir...du bist live dabei...". Da ich kaum ein Wort heraus brachte, konnte ich nur „lass uns später telefonieren…“ murmeln und dann konnte ich meinen gleichmässigen Atem hören, der verriet, dass ich schlief. Ich hoffte, der Freund würde sich keine Sorgen machen und erkennen, dass ich einfach eingeschlafen war und nicht etwa in Gefahr. Es musste ja irritierend sein, wenn der Gesprächspartner am Telefon plötzlich keinen Mucks mehr von sich gab. In einer anderen Szene war ich auf dem Heimweg zu einer mir unbekannten Wohnung. An meiner Kleidung wurde mir wieder bewusst, dass ich träume, da ich ja im Bett lag und etwas ganz anderes anhatte. Plötzlich spürte ich an meinem Ohr eine Schnake. Ich versuchte mit meiner Hand danach zu greifen und wusste, dass dies nicht nur im Traum geschah sondern zeitgleich auch in meiner Alltagsumgebung (ich hatte schon zuvor Schnaken gejagt). Leider gelang es nicht und die Schnake glitt mir durch die Finger, im Traum wie auch im Alltag.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)

0 Kommentare
Kommentar veröffentlichen
Vielen Dank für deinen Kommentar! Er wird demnächst frei geschaltet.