Dienstag, 22. Oktober 2013

Ich treffe eine Bekannte

Nachfolgend berichte ich wieder von einer länger zurückliegenden Erfahrung. Wer diese Erfahrungen zusammenhängend lesen möchte, um zu sehen, was ich der Reihe nach erlebt habe, kann auf die Kategorie "Frühere Erfahrungen" klicken und erhält dann zeitlich sortiert die entsprechenden Einträge.

Zwischen den verschiedenen Erfahrungen machte ich mir viele Gedanken darüber, was ich denn in diesen anderen Welten alles so erleben könnte. Ich ging davon aus, dass ich alles was ich wollte, durch Gedankenkraft erschaffen könnte und so beschloss ich, beim nächsten Mal irgendeinen netten, entspannten Ort aufzusuchen.

Es war im Frühjahr 2007, ich war wieder in einer AKE und lief vor meinem Haus herum. Auf der Strasse waren viele Leute unterwegs, aber niemand konnte mich wahrnehmen. Ich kam auf die Idee, mir vorzustellen, dass sich hinter der Hauswand ein Wellnessbad befände und ich nur durch die Wand hindurchgehen müsste, um dort hinzugelangen. Ohne zu zögern und mit klarer Intention drang ich in die Wand ein und merkte wie ich in einem Sog aus schwarzem Nichts landete. Ich taumelte durch die Gegend und fühlte mich nicht mehr allzu wohl und beschloss, den Badeplan aufzugeben. Da landete ich in einer Landschaft mit Häusern aus sehr unterschiedlichen Epochen, ich fand das seltsam und wunderte mich, wo es denn so eine Häuserlandschaft gab, weil ich das von der Erde her nicht kannte (meine Wahrnehmung war immer noch sehr darauf trainiert, ständig nach Ähnlichkeiten zur materiellen Ebene zu suchen). Auf dieser neuen Ebene traf ich nun Leute, die mich wahrnehmen konnte. Wir unterhielten uns ein bisschen aber es war nichts von Belang. Dann schwebte ich weiter und landete plötzlich in einer Dachwohnung wo eine Bekannte von mir hektisch hin und herlief. Sie war dabei die Wohnung einzurichten und hatte Zukunftssorgen. Ich beruhigte sie und sagte ihr, es würde alles gut werden.
Am nächsten Tag beschloss ich, diese Bekannte anzurufen, denn es war das erste Mal, dass ich in einer AKE eine Person getroffen hatte, die ich aus meiner Alltagsrealität kenne. Ich erzählte ihr von der Situation in der Dachwohnung, davon wie die Wohnung eingerichtet war und von ihrer Verfassung. Sie war völlig perplex und erwiderte, dass sie zum einen gerade überlegen würde mit ihrem Freund zusammenzuziehen und zum anderen nach Räumlichkeiten für Ihre Arbeit suche. Für beide Projekte schwebte ihr eine Dachwohnung vor und die Art, wie ich die Einrichtung beschrieben hatte, war genau wie in ihrer Vorstellung. Gleichzeitig mache sie sich über beide Pläne Sorgen, weil sie den Freund noch nicht lange kennen würde und auch nicht wusste, was aus ihrer beruflichen Selbständigkeit würde und in welche Richtung sie gehen solle.

Wir fanden das beide sehr interessant und ich könnte mir vorstellen, dass sie bei der Begegnung evtl. am Träumen war und ich sie dort besucht habe, aber im Gegensatz zu ihr alles bewusst wahrnehmen konnte, weil ich in der Szene mit meinem Alltagsbewusstsein anwesend war.


0 Kommentare

Kommentar veröffentlichen

Vielen Dank für deinen Kommentar! Er wird demnächst frei geschaltet.