Sonntag, 9. März 2014

Die Pyramide

Vor ungefähr einer Woche ergab sich mal wieder die Gelegenheit, meinen Körper zu verlassen. Ich schwebte zum Fenster, schob mich hindurch und landete draussen im Grünen. Ich war unschlüssig, was ich tun könnte und es kam der mittlerweile fast schon automatisierte Gedanke eines Besuchsversuchs auf. Mein Körper setzte sich in Bewegung und schlug einen bestimmten Kurs ein. Während des Fluges fragte ich mich, was das denn bringen sollte, schliesslich war ich all die vergangenen Male sowieso immer in parallelen Realitäten gelandet. Ich hatte die gewünschte Person dann zwar angetroffen und es waren auch immer interessante Erlebnisse gewesen, jedoch war für mich etwas fragwürdig, was dies nun entwicklungstechnisch gesehen bringen sollte. Mir fiel ein, dass ich mir im Wachbewusstsein auch mal vorgenommen hatte, "verloren gegangene Energien" zurückzuholen oder andere Selbste von mir in parallelen Realitäten aufzusuchen. Ersteres hatte ich kürzlich versucht und bin dabei in einer Szene gelandet mit einer mir verwandten Person, die ich auf sehr ähnliche Art schon einmal erlebt hatte. Es schien, als sei diese neue Szene die Fortsetzung des damaligen Erlebnisses und das Zusammentreffen war nun sehr viel angenehmer als damals, wenngleich wir immer noch unterschiedliche Standpunkte vertraten. Wir unterhielten uns eine Weile und da ich nicht wusste, was ich noch weiter tun könnte oder sollte "um meine Energien einzusammeln", verabschiedete ich mich schliesslich. Heute entschloss mich nun ganz spontan, das Ziel dieser Reise meiner inneren Führung zu überlassen. Es war nichts, worüber ich im Wachbewusstsein nachgedacht hatte, diese Idee kam mir einfach während ich langsam durch die Gegend schwebte und nicht wusste, was ich tun könnte. Ich verband mich gefühlsmässig mit meinem Inneren und spürte sofort einen Sog vom Brustbereich bis aufwärts zur Stirn. Gleichzeitig schlug mein Körper einen neuen Kurs ein und flog mit hoher Geschwindigkeit in eine von meiner inneren Führung gewählte Richtung. "Wir" (müsste ich in diesem Fall wohl sagen...) flogen schnurstraks zu einem kleinen Dorf.
Es standen dort mehrere Holzhäuser und es schien sich um eine andere Zeit zu handeln. Ich kam vor einem Haus zum Stehen und wusste genau, dass ich dort hineingehen sollte. Auch erinnerte ich mich an eine Erfahrung vor einigen Monaten, als ich schon einmal vor solch einer Tür gestanden hatte aber mich nicht hineingetraut hatte. Ich konnte auch die Hausnummer sehen, sie war dreistellig und entweder war es 279 oder 249. Ich trat durch die Türe. Drinnen war der Raum mit Holzmöbeln möbliert und ich sah am Ende des Raumes eine einfach Stiege, die nach oben führte. Ich erinnerte mich auch sofort daran, dass ich schon mehrmals vor so einer Stiege gestanden hatte, aber mich nicht hinauf getraut hatte (es sind mir im Wachbewusstsein jedoch keine derartigen Träume bekannt). Nun, ich stieg die Stufen hinauf und gelangte oben in eine Art Bühne oder Dachschopf. Es war stockdunkel, schien staubig und muffig. Da stand ich nun, konnte absolut nichts sehen und fragte mich, was das sollte. Ich strengte meine Augen an und starrte in die Dunkelheit. Da plötzlich sah ich einige Lichtblitze und es wurde etwas heller im Raum. Direkt vor mir stand eine grosse Pyramide, vielleicht 5m hoch, wobei es schwer zu schätzen war für mich. Vom Material her war sie aus gestampftem Lehm oder Erde. Kurz überlegte ich, ob es vielleicht einfach ein Erdhaufen war aber die Form war geometrisch exakt wie eine Pyramide und die Seiten und Kanten waren ganz ebenmässig. Leider gelang es mir nicht, meine Aufmerksamkeit länger zu halten. Die Energie im Raum hatte sich verändert und war zu stark für mich. Ich verlor das Bewusstsein und rutschte in einen Trübtraum.

4 Kommentare

  1. Hallo, Christine, ich hätte auch gern gewusst, wie es weitergeht. Eine Frage: Wo Du Dich nicht getraut hattest, war das auch ausserkörperlich oder im Wachbewusstsein?
    LG, Uwe

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    1. Hallo Uwe,
      das wüsste ich auch gerne und vielleicht lande ich dort ja nochmals... Die beiden Male, als ich mich nicht getraut habe und auch die Erinnerungen an frühere Situationen dieser Art, das war alles ausserkörperlich oder im Traum.
      Liebe Grüsse, Christine

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  2. danke, fand ich übrigens eine gute Idee, das Ziel der Reise der inneren Führung zu überlassen.
    Lg, Uwe

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  3. Danke dir fürs Mitverfolgen und Kommentieren. :-)
    Den Zugang zur inneren Führung versuche ich nun auszubauen, im Alltag und im Traumland...
    Liebe Grüsse,
    Christine

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