Wie im vorherigen Eintrag erwähnt, hat sich das Ausführen von Realitätstests in besonderen Situationen im Alltag positiv auf meine Träume ausgewirkt und es gelang mir in letzter Zeit vermehrt, im Traum Klarheit zu erlangen. Kürzlich z.B. befand ich mich in einer Messe einer Freikirche und entdeckte ein paar Bänke weiter eine Bekannte von mir. Mir wurde klar, dass ich wohl schon das zweite Mal dort war und gleichzeitig fragte ich mich "Was tue ich hier? Es muss sich um einen Traum handeln... Wenn es ein Traum ist, dann verlasse ich diese Messe sofort..." Noch bevor ich einen Traumtest machte, verliess ich die Kirche und bohrte draussen meinen rechten Zeigefinger in die linke Handfläche. Der Finger ging mühelos hindurch und ich befand mich also tatsächlich in einem Traum.
Sofort wollte ich die Gelegenheit nutzen, ein paar Fragen zu stellen zu Situationen/Problemen im Alltag und ich erhoffte mir dadurch eine Erkenntnis und Hilfestellung, denn das hatte neulich schon einmal gut funktioniert. Leider begann die Traumwelt instabil zu werden in dem Moment, als ich meine Frage gestellt hatte. Doch es gelang mir glücklicherweise die Aufmerksamkeit zu halten und ich bekam eine symbolische Antwort auf meine Frage, die ich jedoch nicht zu entschlüsseln verstand. Ich war nun doch etwas eingetrübt und mir fiel nichts Besseres ein, als zurück in die Messe zu gehen. Als ich drinnen wieder in der Bank sass, erschien vor mir in der Luft plötzlich ein Säugling. Er schwebte vor mir wie ein Hologramm. Ich konnte ihn zu mir herziehen, nahm ihn in den Arm und betrachtete sein Gesicht. Plötzlich tönte aus dem Baby heraus eine Botschaft, die aus einer anderen Dimension zu kommen schien. Jemand erklärte mir mit ruhiger tiefer Stimme hochinteressante Zusammenhänge, denen ich mit voller Konzentration lauschte und von denen ich mir unbedingt jedes einzelne Wort merken wollte. Das gelang leider gar nicht, denn als die Botschaft zum Ende kam, ging eine Art Dimensionsfenster auf und ich konnte in einen Raum blicken, aus dem die Stimme gekommen war. Dort sass ein junger Mann an einem Computer in einem Raum, in dem sich mehrere Bildschirme befanden (nach dem Aufwachen erinnerte ich mich an eine ähnliche Szene vor vielen Jahren, von der ich hier am Ende berichtet habe). Das Baby in meinen Armen verschwand, es gab einen Schnitt und ich wurde direkt in die Dimension gezogen, aus der die Stimme des Mannes gekommen war. Jedoch befand ich mich nicht bei ihm in dem Raum mit den Computern sondern flog durch die Gegend und hatte leider erneut meine Klarheit eingebüsst, was auch dazu führte, dass ich überhaupt nichts von der spannenden Botschaft hatte behalten können. Bald traf ich auf einen grossen, schlanken Mann mit hellen Haaren und eher von hellerem Typ. Wir waren uns sympathisch und begannen uns zu unterhalten. Er nannte mir seinen Vor- und Nachnamen und schnell stellte sich heraus, dass er ein Verstorbener war. Ich erkundigte mich nach seinem Erdenleben aber er wollte mir dazu keine Auskunft geben. Er meinte nur, das wäre schon alles lange her und er würde jetzt hier leben in einer Ebene in der Zeit und Raum völlig anderen Bedingungen unterworfen waren als auf der Erde. Wir unterhielten uns noch eine Weile und ich rutschte anschliessend in einen Trübtraum. Nach dem Aufwachen gab ich seinen Namen in google ein und tatsächlich entdeckte ich sofort Informationen zu einem Mann, der haargenau diesen Vor- und Nachnamen trug und vor vielen Jahren gestorben war. Es gab auch ein Foto und sein Aussehen ähnelte sehr dem Mann, den ich getroffen hatte. Für mich bestand kein Zweifel, dass es sich um die gleiche Person handelte und ich war erstaunt und erfreut über dieses Erlebnis, da es wieder einmal ein Beweis dafür ist, dass solche Erlebnisse und Begegnungen keine Phantasieprodukte sind sondern reale Begebenheiten.
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